Donnerstag, 1. September 2011

Für den Erhalt der Mediziner- und Juristenausbildung an der Universität des Saarlandes

http://openpetition.de/petition/online/fuer-den-erhalt-der-mediziner-und-juristenausbildung-an-der-universitaet-des-saarlandes

Freitag, 22. Juli 2011

Pressemitteilung vom 17.07.2011

Die Rolle von CampusGrün in der neuen Legislaturperiode


Der neue AStA ist nun gebildet. CampusGrün (CG) ist leider nicht Teil der Koalition geworden und beschreitet nun den Oppositionsweg. In einer parteiinternen Sitzung wurden nach Rücktritt der beiden Gruppensprecher zwei neue Sprecher (Hussam al Raheb, Constantin Schwilk), ein Beisitzer (Georg Varentsov) und ein Schatzmeister (Julius Weise) gewählt. Mit ihnen möchte CampusGrün einen neuen Anfang in der Hochschulpolitik wagen.
Einer der beiden neuen Sprecher von CG (Constantin Schwilk) wurde am vergangenen Freitag bei der konstituierenden Sitzung zum stellvertretenden StuPa-Vorsitzenden gewählt. Bei den anschließenden Wahlen des AStA-Vorsitzes und der Referate gab es fast keine Überraschungen und die vorgeschlagenen Personen wurden auch von der Opposition teilweise mitgetragen. Ein halbes Referat für „Unifilm“ wurde an Filip Slavchev (CampusGrün) vergeben. Jedoch kam es zu einem kleinen „Eklat“ bei der Wahl zum Ko-Referenten im Rechtsreferat. Die Diskussion entbrannte, als herauskam, dass der Bewerber sich erst im 2. Semester Jura befindet und daher nach Meinung einiger noch nicht über ausreichend Erfahrung im Bereich Recht verfügt, als dies für einen Rechtsreferenten erwünscht wäre. In Schutz genommen wurde der Bewerber von seiner Hochschulgruppe und den Koalitionspartnern – von ihm selbst hörte man jedoch nichts mehr. In einer geheimen Wahl wurde dieser Co-Referent mit 11 Gegenstimmen und einer Enthaltung gewählt. Hierbei ist erstens anzumerken, dass dieser Referent die meisten Gegenstimmen erhalten hat und somit nicht als unumstritten bezeichnet werden kann.
Ansonsten wird CG in der laufenden Legislaturperiode versuchen eine konstruktive Zusammenarbeit mit der AStA-Koalition aufzubauen, wird jedoch auch seine Rolle als stärkste Oppositionsgruppe wahrnehmen und die Handlungen der Regierenden sehr genau unter die Lupe nehmen.
Bei den zahlreichen Wählern und den Wahlkampfhelfern möchten sich die neuen Vorsitzenden nochmals bedanken und außerdem das Bedauern ausdrücken, dass es für einen grundlegenden Wechsel im AStA nicht gereicht hat, obwohl wir stärkste Fraktion wurden.

Außerdem möchten wir uns bei den scheidenden Sprechern, Patrick Schuster und Christopher Killer, für ihre tolle Arbeit, die sie bei CG geleistet haben, bedanken, und wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft.

Dienstag, 12. Juli 2011

PM: Gegen Machtgeilheit und pure Dreistigkeit helfen auch keine 25% und 8 Sitze bei den StuPa-Wahlen! Leider…

Am kommenden Freitag, 15.07.2011, wird um Punkt 18:00 Uhr die Saarbrücker Hochschulpolitik ein neues Kapitel aufschlagen. Eine Koalition aus Aktiven Idealisten, Jusos, Piraten und RCDS wird sich mit der Unterstützung eines sogenannten Unabhängigen in dem 58. AStA der Universität des Saarlandes niederlassen. Eine denkbar bunte und zugleich doch stimmige Zusammensetzung, deren Entstehung im Folgenden aufgezeigt und als mahnendes Beispiel und lehrbuchhaftes Schmierentheater in die Annalen der Saarbrücker HoPo eingehen wird:

Am 01. Juli endete die einwöchige Wahlwoche mit einem klaren Ergebnis: CampusGrün 8 Sitze (+4), Jusos 6 (-1), Akitve Idealisten 6 (-4), LHG 5 (+1), Piraten 4 (+0), RCDS 2 (+0), Das…Team 1 (+0), Unabhängige 1 (+1).
Wie noch vor dem Wahlabend kommuniziert fasste CampusGrün den Entschluss eine Ampelkoalition (CG+LHG+Jusos = 8+6+5=19 Sitze) zu bilden. Doch dabei machten wir und die LHG einen verheerenden und letztlich entscheidenden Fehler, der die ganzen Koalition bereits von Anfang zu Nichte machen sollte: Wir vertrauten den Jusos.

Dabei hätte uns eigentlich klar sein müssen, dass ein Juso, der sich von der St. Johanner Juso-Bühne in die Hochschulpolitik bemüht, nicht die nötige innere Distanz zwischen realer Politik (= Allgemeinpolitik) und Hochschulpolitik (=Interessenvertretung der Studierenden) leisten können würde. Zudem: Die von Gemeinwohl-Ökonomisten (siehe Attack Österreich) und der Idee „studentische Selbstverwaltung ohne Verwaltung“ geprägten Jungsozialisten ließen schon frühzeitig erkennen, dass ihr AStA-Konzept wenig kompatibel mit dem von CampusGrün und LHG erarbeiteten schlanken AStA-Konzept zusammenpassen würde. Nun wird es deutlich mehr als die von uns geplanten 13 Referate geben. Jedes Referat kostet jährlich 4380 Euro extra!

Das war bislang auch dem RCDS (Ring-Christlich-Demokratischer-Studierender), der im Wahlkampf noch mit tollen Bildchen zu diesem Thema (Motiv: Studenten werden vom AStA wie Orangen ausgepresst) aufgewartet hat ein wichtiges Anliegen. Alles Schnee von gestern. Schließlich hat sich auch der RCDS nun für 2 tolle Referate zu einer mehr oder weniger offiziellen Unterstützung des 58. AStA breitschlagen lassen. Irgendwo verständlich: Wenn man schon seit nunmehr 3 Jahren als CDU-nahe Hochschulgruppe in einem CDU-Stammland nicht über die 2 bzw. 3 Sitze im StuPa hinaus kommt, dann muss man irgendwann halt mal mit dem vormals noch verteufelten AI-lern und Jusos gemeinsame Sache machen. Wer will denn schon immer zu kurz kommen. Fraglich ist, ob die Wähler des RCDS diese Einstellung teilen und dieser im kommenden Jahr überhaupt noch ins StuPa kommen wird – wo an deren Unis der RCDS regelmäßig stärkste Kraft wird.

Insgesamt ist das ein ganz feines Team, das sich da gebildet hat. Unabhängige Referenten sucht man leider fast vergebens, bzw. diejenigen, die bislang gute Arbeit geleistet haben, werden wohl erst später noch von ihrem Pech erfahren nicht mehr weiter machen zu dürfen. Einigen sagte man in den Koalitionsverhandlungen einfach nach, dass sie ohnehin gerne aussteigen würden oder gar einen Auslandsaufenthalt planten. Juso-Genossen und alteingesessene AI-ler (nunmehr im 10. Jahr im AStA) haben den größten Teil des Selbstbedienungskuchens schon unter sich ausgemacht und einverleibt. So können die Aktiven Idealisten ihre Waffeleisen, privaten Einrichtungsgegenstände, Möbel und Lebensmittel gleich im AStA stehen oder wahlweise weiter im Kühlschrank vergammeln lassen. Auf 10 weitere idealistische Jahre in denen AStA-Räumlichkeiten für die selbstständige Erwerbstätigkeit verdienter Altmitglieder kostenlos zur Verfügung gestellt werden und kein AI-ler eines eigenen Internetanschlusses bedarf, hat man doch etliche Rechner rund um die Uhr zur freien Verfügung im AStA stehen.

Bei all dem kommen auch Koalitionspartner schnell unter die Räder. So zum Beispiel die Piraten. Ein Mitglied dieser Gruppe hat sich in den Koalitionsverhandlungen durch offenes Verhandlungsgeschick ausgezeichnet. Es wird berichtet, dass er kurzer Hand mit folgenden Worten (sinngemäß) aufgetrumpft ist: Entweder ich bekomme mein völlig überflüssiges Phantasie-Referat (Stichwort: Überregionale Zusammenarbeit), das die Studierenden wahlweise 2190 (halbes Referat) oder 4380 Euro im Jahr (ganzes Referat) kosten wird und nichts und wieder nichts erreichen kann ODER ich stimme gegen eure knappe Koalition. Ergebnis: Es wird ein entsprechendes Referat geben. Dreistigkeit siegt.

So findet sich nun am kommenden Freitag eine Koalition der Wahlverlierer und Postenscharrer zusammen und erfreut sich seiner selbst und der Großzügigkeit der Studierenden, die zwangsweise 16 Euro pro Jahr für diesen Laden zahlen – ganz gleich wie effizient oder eben nicht der AStA künftig laufen mag. Hauptsache die Tagesordnung wird ja nicht angerührt und alle halten die Füße still, wenn es darum geht seine Meinung zu äußern.

Traurige Randnotiz: In Anbetracht der Tatsache, dass das Saarland nur diese eine Uni hat, ist davon auszugehen, dass eben diese Leute irgendwann auch den Weg von der Uni in die Allgemeinpolitik finden werden, um dann dort ihr Unwesen zu treiben. So exportiert man die schlechten Wahlquoten und die Politikverdrossenheit unter Garantie auch in die Landeshauptstadt außerhalb des Campus.

Die Hoffnung, dass die Studierenden im kommenden Jahr noch an diesen Vorgang denken werden ist leider eine sehr schwache, denn es wird auch im nächsten Jahr tolle Plakate mit Orangen geben, die ausgepresst werden und es wird wieder Weingummi geben, um den faden und pelzigen Beigeschmack dieser Hochschul-Polit-Schmierenkomödie vergessen zu machen. Vermutlich bei dann unter 15% Wahlbeteiligung.

P.s.: Das Sprecher-Team von CampusGruen verabschiedet sich bei dieser Gelegenheit aus der Saarbrücker Hochschulpolitik und dankt allen Aktiven CGlern für die gute Zusammenarbeit, die leider trotz der 8 Sitze und der 25% Stimmenanteil bei den Wahlen 2011 (Verdoppelung der Mandate) nicht zur Modernisierung und Verbesserung der AStA-Politik beitragen konnte.

Samstag, 2. Juli 2011

CampusGrün Saar gewinnt StuPa-Wahl 2011


Bilder sagen mehr als tausend Worte :) Nochmals herzlichen Dank an alle Wählerinnen und Wähler, die uns 8 Sitze (davon 4 Direktmandate: Hussam Al-Raheb, Patrick Schuster, Max Engel und Julius Weise) bzw. 24,25% aller Stimmen, das Außenreferat Homburg (Philipp Baldeweg) und das drittbeste Ergebnis seit 2004 ermöglicht haben. Vielen Dank auch an alle Helferinnen und Helfer für die super Arbeit! Jetzt gilt es die Saarbrücker Hochschulpolitik auf einen grünen Zweig zu bringen.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Liebe Freund_innen,

unser nächstes Treffen findet an diesen Mittwoch, 01.06. um 17:30 Uhr vor dem AStA-Freiraum (Campus Center) statt.

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen.

Euer CG-Saar Team

P.s.: Bitte bringt eure Schokoladenseite mit ;)

Sonntag, 22. Mai 2011

Unser nächstes Treffen

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

unser nächstes Treffen findet diesen Mittwoch, 25.05. um 20 Uhr im AStA-Freiraum (Campus Center) statt.

Alle Studierende, denen es Spaß machen würde gemeinsam mit uns campusgrüne Ideen an der Saar-Uni umzusetzen, sind ganz herzlich eingeladen.

Thema des Abends: Wahlkampf 2011 (Wahlliste etc.)

Wir freuen uns auf euch!

Euer CG-Saar Team